GEHÖRT: Top 10 Soundtracks (1999 – 2015)

by cinemaclaco

 

  1. BREAKING AND ENTERING (Anthony Minghella, UK/USA 2006): Underworld & Gabriel Yared
  2. PARIS (Cédric Klapisch, Frankreich 2008): Robert Burke & Christophe Minck / TALK TO ME (Kasi Lemmons, USA 2007): Terence Blanchard
  3. PRIDE & PREJUDICE (Joe Wright, Frankreich/UK/USA 2005): Dario Marianelli
  4. AMERICAN HUSTLE (David O. Russell, USA 2013): Danny Elfman
  5. PEUT-ÊTRE (Cédric Klapisch, Frankreich 1999): Mathieu Dury
  6. L’ÉCUME DES JOURS (Michel Gondry, Frankreich/Belgien 2013): Étienne Charry
  7. THE LIMITS OF CONTROL (Jim Jarmusch, USA/Japan 2009): Carter Logan & Jay Rabinowitz
  8. LOST OF TRANSLATION (Sofia Coppola, USA/Japan 2003): Kevin Shields
  9. NIGHTS IN RODANTHE (George C. Wolfe, USA/Australien 2008): Jeanine Tesori
  10. THE MAN FROM U.N.C.LE. (Guy Ritchie, USA/UK 2015): Daniel Pemberton

GEHÖRT: OHRWURM DER WOCHE # 5

… ist die Filmmusik von VIS-À-VIS.

by cinemaclaco

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Die pragmatische Produzentin (Daria Lorenci) holt den Jungspund von Regisseur (Rakan Rushaidat) auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Kosten zuliebe solle er doch sein Skript kürzen, den Drehort Vis aufgeben und – wenn er schon dabei ist – seine Casting-Entscheidungen nochmals überdenken. So zieht sich der ziemlich verunsicherte Regisseur mit seinem Wunsch-Hauptdarsteller (Janko Popović Volarić) im Schlepptau auf die kroatische Insel Vis zurück. Dort sitzen sie zumeist vis-à-vis zusammen und gehen das Drehbuch durch. Bald machen den beiden Großstädtern die Kühle des Winters und die Isoliertheit der Insel zu schaffen. Im Laufe der Zeit erschweren zudem künstlerische Unterschiede und private Konflikte die geplante Arbeit. Nevio Marasovićs Film wirft Fragen zur Produktion von Filmen und zur Erschaffung von Kunstwerken im Allgemeinen auf: Muss eine künstlerische Idee merkantil umsetzbar sein? Ist der Inhalt eines Films wichtiger als seine Form? Imitiert das Leben die Kunst? Welche Regeln gelten für den Film und welche für das Leben? Ohne großes Budget gedreht und improvisierend gespielt überzeugt der Film als selbstreflexive Dramödie, die sich mit künstlerischen Prozessen und den Komplikationen zwischenmenschlicher Beziehungen beschäftigt. VIS-À-VIS funktioniert ästhetisch und inhaltlich gleichermaßen und gilt zu Recht als der innovativste Film, der in der letzten Dekade in Kroatien entstanden ist.

VIS-À-VIS wurde von Boris T. Matić, dem Leiter des Zagreber Film Festival als „one of the best Croatian films of the last decade“ eingestuft. Ungewöhnlich für den Film sei zudem die Verwendung amerikanischer Independentmusik von Andrew Bird (rechtes Photo) aber auch die unabhängige Produktionsweise. Dem könnte man noch außergewöhnlich berührendes Schauspiel, ein ausgefeiltes Drehbuch und eine ausbalancierte Bildkompositionen hinzufügen.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb bzw. Rechteinhaber

GELISTET: 5 gute Gründe sofort nach Toronto zu fliegen

  1. VILLE-MARIE (Guy Édoin, Kanada 2015)
  2. SICARIO (Denis Villeneuve, USA 2015)
  3. THE LOBSTER (Yorgos Lanthimos, Irland/UK/Griechenland/F/NL 2015)
  4. URBAN HYMN (Michael Caton-Jones, UK 2015)
  5. THE DANISH GIRL (Tom Hooper, UK/D/USA 2015)

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Diese Filme liefen bereits in Cannes und werden aktuell auf dem Toronto Film Festival: Der besseren oder spannenderen Alternative zu den Filmfestiavls in Cannes und Berlin gezeigt.

©  beim jeweiligen Rechteinhaber


 

GESEHEN: Best of Filmkunstmesse Leipzig 2015

by cinemaclaco

Das komplette diesjährige Programm der Filmkunstmesse findet sich hier. Der Branchentreff für Berufstätige im Arthousekinobereich ist bereits seit 15 Jahren in den Abendvorstellungen auch für Filmliebhaber zugänglich, einmalig in Europa und das diesjährige Programm war besonders erlesen wie auch dieser TOP 11 zu entnehmen ist. Hinter den Originalfilmtiteln sind die jeweiligen Trailer hinterlegt.

CAROL (Todd Haynes, Großbritannien/USA 2015)

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YOUTH – EWIGE JUGEND (Paolo Sorrentino, Italien/Frankreich/Schweiz/Großbritannien 2015)

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MATCH ME! (Lia Jaspers, Deutschland 2015)

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L’OMBRE DES FEMMES – IM SCHATTEN DER FRAUEN (Philippe Garrell, Frankreich 2015)

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UNIMADI DIARY – UNSERE KLEINE SCHWESTER (Hiro Kazu Koreeda, Japan 2015)

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VALLEY OF LOVE (Guillaume Nicloux, Frankreich 2015)

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RIVERBANKS (Panos Karkanevatos, Griechenland/Deutschland/Türkei/F 2015)

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FREEHELD (Peter Sollett, USA 2015)

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LE GESTO DELLE MANI – SCULTURA HAND.WERK.KUNST. (Francesco Clerici, Italien 2014)

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BLACK MASS (Scott Cooper, USA 2015)

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EISENSTEIN IN GUANAJUATO (Peter Greenaway, NL/Mexiko/Finnland/B 2015)

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© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb


GESEHEN: Enttäuschendes Kino 2015 – Flop 10

by cinemaclaco

Diese Kategorie hieß im Planungsmodus etwas ketzerisch Entbehrliches Kino bis ich dann TAXI von Jafar Panahi gesehen hatte. In dem wunderbaren, selbstreflexiven, iranischen Spielfilm TAXI fiel der Satz „Alle Filme sind es wert gesehen zu werden.“ Das hat mich zum Nachdenken über den sozialen Akt des Kinobesuchs als auch den künstlerischen Prozess des Filmedrehens animiert. FAZIT:  Die folgenden Filme würde ich nun nicht mehr als „entbehrliches Kino“ sondern etwas gedämpfter als „besonders enttäuschende Filmerfahrungen“ verbuchen.

1. Foxcatcher (Bennet Miller, USA 2014)

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2. 45 Years (Andrew Haigh, GB 2015)

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3. Inherent Vice (P.T. Anderson, USA 2014)

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4. Whiplash (Damien Chazelle, USA 2014)

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5. American Sniper (Clint Eastwood, USA 2014)

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6. A Girl Walks Home Alone At Night (Ana Lily Amirpour, USA 2014)

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7. Chappie (Neill Blomenkamp, Südafrika /USA 2015)

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8. Kingsman – The Secret Service (Matthew Vaughn, GB 2014)

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9. Leviathan (Andrey Zvyangintsev, Russland 2014)

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10. Everything Will Be Fine (Wim Wenders, D/Kanada/Frankreich/Schweden 2015) / The Queen of the Desert (Werner Herzog, Marokko/USA 2015)

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NACHTRAG:

11. Steve Jobs (Danny Boyle, GB 2015)

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© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb