HIGHLIGHTS DER LETZTEN KINOWOCHE

von cinemaclaco

  1. Kammermusik & Film mit Konzert des Gewandhaus-Bläserquintetts und A Midsummer Night’s Dream (Max Reinhardt/William Dieterle, USA 1935)
  2. La La Land (Damien Chazelle, USA 2016) in der deutschen Synchronisation
  3. Melodie des Meeres (Tomm Moore, Irland/DK/B/Luxemburg/F 2014)
  4. ÜberLeben (Anna Schmidt, Deutschland 2016)
  5. Vaysha, l’aveugle (Theodore Ushev, Kanada 2016)

    © der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb

memento. mori 33

von cinemaclaco

JIM JARMUSCH

* 22.1.1953 in Akron, Ohio/USA

Mit 17 verließ Jarmusch sein Zuhause, zog nach New York und studierte Englisch an der Columbia University. Um Dichter zu werden, ging er wenig später nach Paris, wo er seine Zeit Filme schauend in der Cinémathèque française verbrachte. Zurück in den USA wurde er in das Filmprogramm der Tisch School of the Arts der NYU aufgenommen. Dort lernte er den Filmemacher NICHOLAS RAY kennen, mit dem er sich befreundete und dessen Assistent er wurde. So lernte er auch WIM WENDERS kennen, der damals an einem Porträt über NICHOLAS RAY arbeitete: NICK’S FILM – LIGHTNING OVER WATER.

dicis8kk

RAY, WENDERS, ANTONIONI, BRESSON, OZU, den frühen FASSBINDER, GODARD und RIVETTE, kurz die Crème de la crème des Autorenkinos, benennt Jarmusch als seinen wesentlichen Einfluss. Jarmusch ist zudem eng mit KAURISMÄKI befreundet. Jarmusch, der König des Independentkinos, arbeitete bis 2005 (BROKEN FLOWERS) unabhängig von der amerikanischen Filmindustrie und verbietet bis heute jegliche Synchronisation seiner Filme. Jarmusch hat einmal geäußert, er könne notfalls ohne Filme, jedoch nie ohne Musik leben. In seinen Filmen spielen sehr oft Musiker die Hauptrollen etwa John Lurie in STRANGER THAN PARADIES und Tom Waits in DOWN BY LAW. Sein aktuellster Film GIMME DANGER ist, im Gewand einer Dokumentation, eine Ode an den Musiker Iggy Pop.

Unsere Empfehlungen: GHOST DOG (Jim Jarmusch, USA 1999) und ONLY LOVERS LEFT ALIVE (Jim Jarmusch, USA 2013) sowie Jarmusch als Schauspieler und Lobbyist für Zigarettenrauch im Film BLUE IN THE FACE (Paul Auster/Wayne Wang/Harvey Wang, USA 1995).


© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb

 

OHRWURM DER WOCHE # 34

von cinemaclaco

Wir feiern heute den 2. Geburtstag vom Blog cinemaclaco – Über Film und Kinos in Leipzig. YEAH! Kein Lied passt heute besser als die cinephile Hymne SOUS INFLUENCE, die sich wiederum auf den Film A Woman Under the Influence (John Cassavetes, USA 1974) bezieht. Hier ist nun das komplette vorzügliche Album von Samia Farah zu finden. SOUS INFLUENCE beginnt TC 13:36.


Copyright beim jeweiligen Rechteinhaber

DVDs 2016: Top 10 (out of 106)

von cinemaclaco

  1. L’ECLISSE (Michelangelo Antonioni, Italien/Frankreich 1962)
  2. EXMACHINA (Alex Garland, Großbritannien 2015)
  3. BEFORE WE GO (Chris Evans, USA 2015)
  4. SAFETY LAST! (Fred Newmeyer, USA 1928)
  5. IO SONO L’AMORE (Luca Guadagnino, Italien 2009)
  6. HEAVEN CAN WAIT (Warren Beatty/Buck Henry, USA 1978) / ÜBER UNS DAS ALL (Jan Schomburg, Deutschland 2011)
  7. CAIRO TIME (Ruba Nadda, Kanada/Irland/Ägypten 2009)
  8. GIULIA NON ESCE LA SERA (Giuseppe Piccioni, Italien 2009)
  9. OUTLANDER 1. und 2. Staffel (Ronald D. Moore, USA 2014 und 2015)
  10. DEAD MEN DON’T WEAR PLAID (Carl Reiner, USA 1982)

Copyright beim jeweiligen Rechteinhaber

GELISTET: 9 OSCARNOMINIERUNGEN

von cinemaclaco

In der Kategorie Bester fremdsprachiger Film haben sich die Nominierungen mittlerweile auf die 9 folgenden Filme gelichtet:

Australien: “Tanna,” Kanada: “It’s Only the End of the World,” Dänemark: “Land of Mine,” Deutschland: “Toni Erdmann,” der Iran: “The Salesman,” Norwegen: “The King’s Choice,” Russland: “Paradise,” Schweden: “A Man Called Ove,” und die Schweiz: “My Life as a Zucchini”.

Da ich nur die Beiträge für die Schweiz, Deutschland, Kanada und den Iran gesehen habe, kann ich keine abschließende Prognose geben, würde mich aber freuen, wenn Zucchini, Erdmann und der Salesman weiterhin auf der Liste blieben.

Neulich bekam ich diese Fragen: Wie kommt diese Liste zustande? Warum diese Filme? Wie ist das Prozedere?

Die Auswahl treffen eine unbekannte Anzahl an anonymen Academymitgliedern mit Wohnsitz Los Angeles. Diese sichten seit Herbst 2016 die von den nationalen Filmakademien vorgeschlagenen Filme und reduzieren diese auf 6 Filme. Hinzukommen drei weitere Filme aus der Ausgangsliste, welche bis zum 15.01.2017 von drei Jurys auf 5 Filme reduziert werden. Der Öffentlichkeit werden diese bis Ende Januar diesen Jahres bekannt gegeben.

Ich freue mich schon auf die Oscars 2017 und wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2017.


© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb