OHRWURM DER WOCHE # trentotto

von cinemaclaco

Mocambò…
serrande abbassate
pioggia sulle insegne delle notti andate
…devo pensarci su… pensarci su…
ma dipenderà… dipenderà…
…quale storia tu vuoi che io racconti?…
…ah!… non so dir di no, no, no… no… no…

…e ricomincerà…
come da un rendez-vous…
parlando piano tra noi due…

Scendo giù
a prendermi un caffè…
…scusami un attimo…
passa una mano qui, così,
sopra i miei lividi…
…ma come piove bene sugl’impermeabili…


Copyright beim jeweiligen Rechteinhaber

HÖHEPUNKTE DES FILMWOCHENENDES

von cinemaclaco

  1. CENDRILLON (Georges Méliès, Frankreich 1898/99)
  2. CINDERELLA (James Kirkwood, USA 1914)
  3. Ripplinger, Stefan (2014): Mary Pickfords Locken: eine Etüde über Bindung, Verbrecher Verlag. Berlin.
  4. CINDERELLA (Kenneth Branagh, USA/GB 2015)
  5. Peraullt, Charles (1697): Cendrillon ou. La Petite Pantoufle de Verre. o.O.


    © der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb

Diven, Stars und Sternchen 2: MARY PICKFORD

von cinemaclaco

Hollywoodstar Mary Pickford würde am 08. April 125 Jahre alt werden! Das wäre selbst für eine Berufsjugendliche, die ihre Karriere auf Kinderrollen aufbaute und noch mit 40 Jahren 14-jährige spielte, zu viel verlangt gewesen.

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CINDERELLA (J. Kirkwood, USA 1914)

In Cinderella gibt die damals 22-jährige Mary Pickford mit mädchenhafter Eleganz die Haupt- und Titelrolle dieser Literaturverfilmung des von Charles Perrault verfassten Märchens. Der Film folgt der bekannten literarischen Vorlage Buchstabe um Buchstabe. Die jüngste Schwester wird von der übrigen Familie nicht nur undankbar behandelt, sondern ist auch schlecht gekleidet und verricht die Aufgaben einer Dienstmagd. Eine gute Fee hat Mitleid und zaubert ihr eine Abendgarderobe samt standesgemäßer Kutsche für den alles entscheidenden Ball. Ebenda verliert sie einen ihrer Schuhe. Prince Charming verspricht die Inhaberin der hochhackigen Fußbegleitung zu ehelichen. Chaos bricht unter den heiratswilligen Damen des Landes aus und legt sich erst nachdem der einen Fußfetisch entwickelnde Prinz die junge Dame mit dem zierlichen Knöchel gefunden hat. Ende gut, alles gut. Dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern so erfrischend und wahrhaftig anmutet, liegt daran, dass Mary Pickford an der Seite ihres damaligen Ehemannes Owen Moore spielte.

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Pickford war für diese Rolle prädestiniert, hatte sie doch selbst eine märchenhafte Karriere und stieg zum ersten weiblichen Superstar Hollywoods auf. Bei den Leserinnen der Fanmagazine Photoplay, The Moving Picture World oder auch The Motion Picture News äußerst beliebt, wurde sie zu „America’s Sweetheart“ ernannt. Als solches erbat sie sich Gagen von damals unerhörten $ 1000 pro Woche. Zwei Jahre nach Cinderella wurde sie unabhängige Produzentin und unterschieb zugleich als Schauspielerin den ersten 1 Millionen-Dollar-Vertrag der Filmgeschichte.

Cinderella läuft am 08. April im Rahmen der Reihe DIVEN, STARS UND STERNCHEN um 18:00 Uhr im Großen Vortragssaal des Leipziger Grassimuseums. An der Welteworgel begleitet Kantor Clemens Lucke den Film.


© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb

VERANSTALTUNGSTIPP FÜR DEN 08.04.

von cinemaclaco

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Das putzige Äußere täuscht! Mary Pickford, das erste American Sweetheart vom Dienst, war in den 1920ern eine der einflußreichsten Frauen Hollywoods. Mary Pickford würde am 08. April 125 Jahre alt werden! Das wäre selbst für eine Berufsjugendliche, die ihre Karriere auf Kinderrollen aufbaute und noch mit 40 Jahren 14-jährige Mädels und Jungs spielte, zu viel verlangt. Am 08.04. widmet die Veranstaltungsreihe Kinoorogel live ihr daher im Rahmen von DIVEN, STARS UND STERNCHEN einen Abend.

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An der Welteorgel begleitet Kantor Clemens Lucke die Literaturverfilmung CINDERELLA (James Kirkwood, USA 1914) mit der 22-jährigen Mary Pickford. Veranstaltungsbeginn ist 18:00 Uhr. Nach dem Film kann man die Orgel und den Spieltisch aus der Nähe betrachten oder Pickford zu Ehren FOREVER YOUNG in die Tasten hauen und vor dem Film gibt es zwei Einführungen:  eine zum größten Musikinstrument der Welt von Philipp Hosbach (Grassi)  und eine weitere zu Mary Pickfords Karriere. Der Veranstaltungsbeginn ist 18:00 Uhr, Einlass in den Saal erfolgt ab ca. 17:30. Luupsgutscheinbüchlein bitte nicht zu Hause vergessen, denn auch die können im Grassi eingelöst werden. Wer viele Freunde hat, bringe die ebenfalls mit, schließlich gibt es an der Museumskasse ab 5 Personen einen Gruppenrabatt.


 © der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb