MEMENTO. MORI 48

von cinemaclaco

SIDNEY LUMET (25.6.1924 – 9.4.2011)

Als Sohn polnischstämmiger Juden in einem New Yorker Arbeiterviertel aufgewachsen, stand er bereits als Kind neben seinen Eltern in Theaterstücken auf der Bühne, was ihn bis zum Broadway führen sollte. Nach einem Semester Studium der dramatischen Literatur an der Columbia University, ging er zur Armee. Seine Filmkarriere hat er einem Freund, dem Schauspieler Yul Brynner zu verdanken, der ihm den Job als Regieassistent bei einer Fernsehserie vermittelte. Mit dem Gerichtsfilm DIE ZWÖLF GESCHWORENEN wurde er 1957 bekannt. Seitdem galt Lumet als Spezialist für Justiz- und Polizeifilme, die meist in New York spielten.

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Lumets Filme zeichnet aus, dass die Darstellung ihrer Themen ungewöhnlich komplex ist, was unter den US-amerikanischen Filmregisseuren seiner Generation eher untypisch ist. Die indirekte Form politischer Bezugnahme und im Spätwerk eine immer direktere und intensivere Darstellung von Formen massiver Gewalt lassen gelegentlich an ROBERT BRESSON denken. 2005 wurde er mit dem Ehrenoscarâ ausgezeichnet.

Unsere Empfehlungen: HUNDSTAGE, der Höhepunkt seines Schaffens in den 70ern und SERPICO.


© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb

 

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